Test: EA SPORTS UFC 2

8. April 2016

UFC-2-EA_x600

International erfreut sich Mixed Material Arts (MMA) immer größerer Beliebtheit. Mit UFC 2 schickt EA nun ein echtes Schwergewicht ins Octagon. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Umfang erheblich erweitert. Mehr als 250 Kämpfer in 10 unterschiedlichen Gewichtsklassen sowie 5 neue Spielmodi erwarten uns. Erstmals könnt ihr auch weibliche Kämpferinnen erschaffen und antreten lassen.

Ein brandneuer Modus sind “Live-Events”. Hierbei habt ihr die Möglichkeit mit echten UFC-Events zu interagieren, indem ihr die Ergebnisse bevorstehender UFC-Kämpfe tippt und euch somit Ultimate Team-Boni verdienen könnt. Zusätzlich habt ihr die Möglichkeit den Kampf selbst zu absolvieren und euer Tippergebnis zu erreichen, dafür erhaltet ihr einen Bonus. Im Ultimate Team Modus könnt ihr euer eigenes Team aus bis zu 5 individuellen Kämpfern erstellen. Mit Kämpfen verdient ihr Team-XP und könnt Belohnungs-Packs mit hochstufigen Technik-Objekten freischalten, die maximalen Kämpferstufen erhöhen und Kämpfer weiter anpassen. Der Clou ist, dass eure Kämpfer jeden Tag Bonus-Coins verdienen. Neben dem festen täglichen Team-Bonus können eure Spieler auch in Einzelspieler-Meisterschaftskämpfen von anderen Spielern ausgewählt werden. Sehr gut hat uns der Knockout-Modus gefallen. Dieser spielt sich sehr schnell und einfach. Ihr könnt zwischen 10 Gewichtsklassen wählen und euch dann für eine Ecke entscheiden. Das Spiel endet durch einen K.O. Sieg. Grappling ist hier nicht zulässig, die Gesundheit regeneriert sich auch nicht. Ideal für ein schnelles Offline-Match zu zweit auf der Couch oder aber auch alleine gegen die KI. Schade, dass dieser Modus nicht online gespielt werden kann. Im Karriere-Modus habt ihr die Möglichkeit euren eigenen Kämpfer zu erstellen, ihn im Training aufzuleveln und euch schließlich nach oben zu kämpfen und den begehrten UFC-Titel zu holen.

Online gibt es neben dem Schnell-Kampf auch Rang-Meisterschaften. Hier tretet ihr mit lizenzierten UFC-Kämpfern gegen andere Online-Spieler an. Los geht es in Division 1. Für gewonnene Kämpfe gibt es Divisionspunkte mit der ihr in höhere Divisionen aufsteigen könnt. Aber Vorsicht, bei verlorenen Kämpfen steigt ihr auch wieder ab.

Grafik
Die Grafik von UFC 2 ist schon wirklich beeindruckend. Die Charaktere sind sehr detailliert dargestellt. Auch die Anmiationen wirken sehr realistisch. Der Einzug der Kämpfer in die Arena unter tosendem Applaus und Einlaufmusik ist ein gewaltiges Spektakel. Im Kampf sieht man die einzelnen Schweißtropfen der Spieler, Blutspritzer und authentische Verletzungen. Der Boden des Octagons ist blutverschmiert. Hier hat EA wirklich hervorragende Detailarbeit geleistet.

Fazit:
Für UFC Fans ist das Spiel ein absolutes Must-Have. Wer Gefallen am ersten Teil von UFC gefunden hat, wird den zweiten Teil lieben. Die tolle Grafik, die neuen Spielmodi und auch die Vielzahl an Charaktere und Einstell- bzw. Anpassungsmöglichkeiten sind beeindruckend. Für Einsteiger ist die komplexe Steuerung jedoch eine große Herausforderung.

Kommentar hinterlassen

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*