Reviews

Test: Mirror’s Edge Catalyst

15. Juli 2016

Knapp 8 Jahre ist es her das Mirror’s Edge erschienen ist. Damals überraschte uns das Free Running Game mit seinem neuartigen Spielprinzip. Es brachte aber leider nicht den erhofften Erfolg. Jetzt hat EA mit Mirror’s Edge Catalyst einen Nachfolger veröffentlicht. Es handelt sich dabei aber um kein Sequel sondern eher um ein Reboot. Wir haben das Spiel getestet. Wie es dabei abgeschnitten hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Story
In der Stadt Glass herrscht uneingeschränkt das Kongolmerat, zu dem auch die mächtige Sicherheitsfirma KrugerSec gehört. Diese wird vom skrupellosen Gabriel Kruger geleitet, der fest dazu entschlossen ist, mit allen Mitteln die derzeitige Ordnung aufrechtzuerhalten und sie gegen jegliche Bedrohungen zu schützen. Die einfachen Bürger wurden zu bereitwillige Sklaven gemacht, verlockt zu einem Streben nach Status und Wohlstand. Die sog. Runner arbeiten als Kuriere und Fasadenkletterer. Ihr schlüpft in die Rolle der jungen Faith, eine Runnerin die gerade aus dem Gefängnis entlassen wird. Sofort nimmt ein Mitglied der Runner Kontakt mit ihr auf und somit gerät sie auch gleich wieder in Konflikt mit KrugerSec.

Zu Beginn des Spiel werdet ihr an die teilweise doch recht komplexe Steuerung Schritt für Schritt herangeführt. Neben dem Bewegungssystem müsst ihr euch auch im Kampf gegen KrugerSec Sicherheitsleuten behaupten. Diese könnt ihr teilweise unbemerkt direkt aus dem Flow, also dem stetigen Bewegungsfluss, heraus eliminieren. Vom Gegner fallengelassene Waffen können nicht aufgenommen werden, da diese biometrisch an den Besitzer gebunden sind. Beim direkten Kampf wirkt die KI recht tollpatschig.

Die Story wird durch die jeweiligen Hauptmissionen fortgeführt. Besonders gut haben uns hier die cineastisch anmutenden Zwischensequenzen gefallen. Dank der Open-World Umsetzung könnt ihr die Stadt jederzeit frei erkunden. Neben der Hauptstory gibt es noch Nebenmissionen und weitere Aktivitäten und Aufgaben. So gibt es in der gesamten Stadt Rennen, die von anderen Runnern erstellt wurden. Hierbei geht es darum, den Parkur schnellstmöglich zu bewältigen. Die markierten Routen sind dabei nicht immer der schnellste Weg. Hier gilt es mit geschickten Abkürzungen und perfektem Timing die Bestzeiten zu schlagen. Für die Bestzeiten gibt es Online-Ranglisten mit denen ihr euch vergleichen könnt. Aber auch Entdecker kommen auf ihre Kosten, denn es gibt Werbetafeln die an schwer zugänglichen Orten aufgestellt sind. Wer es schafft diese zu erreichen und zu hacken wird damit belohnt, dass dort sein Emblem erscheint. Außerdem sind in der Stadt auch zahlreiche Sammelobjekte wie Gridleaks, Sprachaufzeichnungen oder elektronische Bauteile (Steuerchips) zu finden. Auf der Übersichtskarte seht ihr die Aufgaben sowie den Status der Sammelobjekte, außerdem könnt ihr dort Wegpunkte festlegen. Die Runner Vision zeigt euch dann durch rote Markierungen den Weg dorthin.

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Mit Upgrade-Punkten könnt ihr neue Fähigkeiten freischalten. Upgrade-Punkte bekommt ihr für Erfahrungspunkte (EP) die es wiederrum für erfolgreich abgeschlossene Aufgaben gibt.

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Grafik & Sound
Die Hauptcharaktere werden grafisch sehr gut und detailliert dargestellt. Teilweise werden im Spiel aber die Texturen nur langsam oder auch garnicht nachgeladen. Dies ist uns besonders bei einigen Nebencharakteren sehr stark aufgefallen und trübt leider den Gesamteindruck etwas. Die Stadt wirkt sehr steril. Insgesamt ist die Grafik zwar okay, aber nicht immer wirklich zeitgemäß. Das Spiel ist komplett in Deutsch (Sprachausgabe und Text). Es gibt auch deutschen Untertitel. Eine von anderen Publishern angewandte Unsitte, auf die deutsche Sprachausgabe zu verzichten, gibt es glücklicherweise bei EA nicht. Ganz im Gegenteil, die Übersetzungen sind hervorragend und wirken authentisch. Auch die Soundtracks gefallen uns sehr gut.

Fazit:
Wer mal von den sonst üblichen Shootern Abwechslung sucht, findet hier eine interessante Alternative. Wenn man mal im Flow ist macht Mirror’s Edge Catalyst richtig Spaß und die gelungenen Zwischensequenzen runden das ganze ab.

Test: EA SPORTS UFC 2

8. April 2016

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International erfreut sich Mixed Material Arts (MMA) immer größerer Beliebtheit. Mit UFC 2 schickt EA nun ein echtes Schwergewicht ins Octagon. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Umfang erheblich erweitert. Mehr als 250 Kämpfer in 10 unterschiedlichen Gewichtsklassen sowie 5 neue Spielmodi erwarten uns. Erstmals könnt ihr auch weibliche Kämpferinnen erschaffen und antreten lassen.

Ein brandneuer Modus sind “Live-Events”. Hierbei habt ihr die Möglichkeit mit echten UFC-Events zu interagieren, indem ihr die Ergebnisse bevorstehender UFC-Kämpfe tippt und euch somit Ultimate Team-Boni verdienen könnt. Zusätzlich habt ihr die Möglichkeit den Kampf selbst zu absolvieren und euer Tippergebnis zu erreichen, dafür erhaltet ihr einen Bonus. Im Ultimate Team Modus könnt ihr euer eigenes Team aus bis zu 5 individuellen Kämpfern erstellen. Mit Kämpfen verdient ihr Team-XP und könnt Belohnungs-Packs mit hochstufigen Technik-Objekten freischalten, die maximalen Kämpferstufen erhöhen und Kämpfer weiter anpassen. Der Clou ist, dass eure Kämpfer jeden Tag Bonus-Coins verdienen. Neben dem festen täglichen Team-Bonus können eure Spieler auch in Einzelspieler-Meisterschaftskämpfen von anderen Spielern ausgewählt werden. Sehr gut hat uns der Knockout-Modus gefallen. Dieser spielt sich sehr schnell und einfach. Ihr könnt zwischen 10 Gewichtsklassen wählen und euch dann für eine Ecke entscheiden. Das Spiel endet durch einen K.O. Sieg. Grappling ist hier nicht zulässig, die Gesundheit regeneriert sich auch nicht. Ideal für ein schnelles Offline-Match zu zweit auf der Couch oder aber auch alleine gegen die KI. Schade, dass dieser Modus nicht online gespielt werden kann. Im Karriere-Modus habt ihr die Möglichkeit euren eigenen Kämpfer zu erstellen, ihn im Training aufzuleveln und euch schließlich nach oben zu kämpfen und den begehrten UFC-Titel zu holen.

Online gibt es neben dem Schnell-Kampf auch Rang-Meisterschaften. Hier tretet ihr mit lizenzierten UFC-Kämpfern gegen andere Online-Spieler an. Los geht es in Division 1. Für gewonnene Kämpfe gibt es Divisionspunkte mit der ihr in höhere Divisionen aufsteigen könnt. Aber Vorsicht, bei verlorenen Kämpfen steigt ihr auch wieder ab.

Grafik
Die Grafik von UFC 2 ist schon wirklich beeindruckend. Die Charaktere sind sehr detailliert dargestellt. Auch die Anmiationen wirken sehr realistisch. Der Einzug der Kämpfer in die Arena unter tosendem Applaus und Einlaufmusik ist ein gewaltiges Spektakel. Im Kampf sieht man die einzelnen Schweißtropfen der Spieler, Blutspritzer und authentische Verletzungen. Der Boden des Octagons ist blutverschmiert. Hier hat EA wirklich hervorragende Detailarbeit geleistet.

Fazit:
Für UFC Fans ist das Spiel ein absolutes Must-Have. Wer Gefallen am ersten Teil von UFC gefunden hat, wird den zweiten Teil lieben. Die tolle Grafik, die neuen Spielmodi und auch die Vielzahl an Charaktere und Einstell- bzw. Anpassungsmöglichkeiten sind beeindruckend. Für Einsteiger ist die komplexe Steuerung jedoch eine große Herausforderung.

Test: Plants vs. Zombies Garden Warfare 2

25. März 2016

Nachdem der erste Teil von Plants vs. Zombies Garden Warfare ein Überraschungshit war, geht jetzt der Kampf der Pflanzen gegen die Zombies in die zweite Runde. Was uns bei Plants vs. Zombies Garden Warfare 2 erwartet und ob uns das Spiel überzeugen kann, erfahrt ihr hier.

Der Hinterhof

Als erste große Neuerung sticht der Hinterhof ins Auge. Hierbei handelt es sich um einen Hub der als zentrales Element des Spiels fungiert und das Menü weitgehend ersetzt. Der Hub unterteilt sich in eine Base für die Pflanzen und eine weitere Base für die Zombies, dazwischen liegt ein neutrales Gebiet.

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In der Base kannst du Aufträge annehmen, Charakter wechseln, Statistiken und Sticker anschauen. Im Stickerladen kannst du dir mit Münzen Sticker-Packs kaufen und somit neue Spielcharakter, Anpassungen und Einmalhilfen freischalten. Außerdem kannst du bis zu drei Freunde in deinen Hinterhof einladen. Dort könnt ihr gemeinsam gegen Angriffswellen kämpfen oder auch gegeneinander antreten. Es gibt sehr viel zu entdecken und freizuschalten, wie z.B. zahlreiche Truhen und den verrückten Schießstand in der Kanalisation. Die hierfür benötigten Sterne bekommt ihr für das erfolgreiche Abschließen von Aufträgen.

Anders als im ersten Teil verfügt der zweite Teil nun auch endlich über einen Einzelspieler Modus. So gibt es zahlreiche Aufgaben zu erledigen die teils wirklich sehr amüsant und witzig gemacht sind. Der Hinterhof dient aber auch als Lobby, so könnt ihr direkt mit euren Freunden über das Multiplayer Portal in Multiplayer-Spiele einsteigen.

Multiplayer – Action & Chaos

Das Matchmaking funktioniert im Multiplayer Modus schnell und zuverlässig. Hier können sich andere Games ein Beispiel daran nehmen. Es stehen 6 verschiedene Spielmodi zur Verfügung. Der Modus Türmatte eignet sich für Einsteiger, da hier keine Anpassungen, Charakter Varianten und Waffen Upgrades erlaubt sind und sich die Gesundheit erhöht, je öfter man abgeschossen wurde. Teamsieg ist das klassische Team-Deatchmatch, hier treten die Teams Pflanzen und Zombies gegeneinander an. Das Team welches zuerst 50 Abschüsse erzielt hat gewinnt. Die Revier-Übernahme ist eine Mischung aus Krautangriff und Gärten und Friedhöfe, es geht hier um die Kontrolle einer weitläufigen Karte. Bei Gartenzwergbombe kämpfen Pflanzen und Zombies um die Kontrolle der Gartenzwergbombe, um damit den Garten oder Friedhof des gegnerischen Teams zu zerstören. In Abschuss bestätigt geht es darum, Deppie-Kugeln von eliminieren Feinden einzusammeln. Außerdem gibt es noch Suburbination. In diesem Modus müssen Gebiete erobert und gehalten werden.

Insgesamt gibt es 12 sehr abwechslungsreiche neue Maps, die jedoch abhängig vom Spielmodus verfügbar sind. Im Video werden die unterschiedlichen Maps kurz vorgestellt:

Neue Helden ziehen in den Kampf

Neben den alten bekannten aus dem ersten Teil gibt es für jede Fraktion drei neue Charaktere. Auf der Seite der Pflanzen sind dies Zitron, Rosie und Major Mais. Zitron kann sich in Ballform schnell zum strategischen Ziel bewegen und verfügt über einen Orangenstrahl zum Angriff sowie ein Schalenschild zur Abwehr. Rosie greift mit ihren magischen Disteln an, diese verfolgen die Feinde und explodieren beim Einschlag. Außerdem kann Rosie Zombies mit der Ziegenfizierung in Ziegen verwandeln und mit der Zeitfalle Gegner lähmen. Major Mais kommt mit seinem mächtigen Doppelkolben, explosivem Spelz-Schrot und Butterschwall-Luftschlag daher.

Bei den Zombies sind der Wicht, Super Brainz und Käpt’n Totbart neu. Der kleine Wicht verfügt über zwei Schnellfeuer-Wicht-Blaster und kann den mächtigen Z-Mech zur Hilfe rufen. Super Brainz ist mit seinen heroischen Fäuste sehr mächtig im Nahkampf. Mit seinem heroischen Strahl kann er aber auch entfernte Ziele angreifen. Käpt’n Totbart kann mit seinem Fass eine gewaltige Explosion erzeugen, mit dem Papagei von der Luft aus angreifen und mit der Kanone auch entfernt großen Schaden anrichten.

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Fazit:
Ein wirklich total verrückter Shooter mit hervorragender Grafik. Auch wenn es manchmal sehr unübersichtlich und chaotisch in den Multiplayer Matches zugeht macht es rießigen Spaß. Es können unglaublich viele Anpassungen und Sticker freigeschaltet werden, so dass einem in dem Spiel nie langweilig werden dürfte. Für sehr sehr viele Stunden Spielspaß ist gesorgt.