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Battlefield V im Test

3. Dezember 2018


Zwei Jahre nach dem Release von Battlefield 1 schickt uns Battlefield V nun in den zweiten Weltkrieg. Wir haben uns in die Schlacht gestürzt und das Spiel getestet. In diesem Beitrag zeigen wir was euch in Battlefield V erwartet.

Einzelspieler
Der Einzelspieler-Modus von Battlefield V besteht, wie schon beim Vorgänger Battlefield 1 aus einzelnen Kriegsgeschichten. Neben der Einführung “Mein Land ruft”, die automatisch beim erstmaligen Starten des Spiels beginnt, gibt es noch 3 weitere Kriegsgeschichten. Jede führt euch zu einem anderen Teil des Krieges. “Unter keiner Flagge” spielt 1942 in Nordafrika, “Nordlys” 1943 im besetzten Norwegen und “Tirailleur” 1944 in der Provence. Als fünfte Kriegsgeschichte soll dann am 4. Dezember noch “Der letzte Tiger” veröffentlicht werden.

Die einzelnen Kriegsgeschichten sind sehr abwechslungsreich. Die Grafik setzt neue Maßstäbe und die Soundkulisse ist episch.

Multiplayer
Der Multiplayer Modus ist wieder der Schwerpunkt und das Highlight von Battlefield V der für sehr langen Spielspaß sorgt. Zum Start gibt es 6 verschiedene Modi (Team-Deatchmatch, Eroberung, Vorherrschaft, Frontlinien, Durchbruch, Große Operationen) auf insgesamt 8 Karten (Narvik, Vernichtung, Verbogener Stahl, Rotterdam, Fjell 652, Hamada, Arras und Flugplatz). Neben dem klassischen Team-Deathmatch Modus darf natürlich auch der beliebte Eroberungsmodus nicht fehlen. Daneben gibt es noch den an die Eroberung angelehnten und infanteriebasierten Modus Vorherrschaft. Hier kämpfen zwei Teams um die Kontrolle über mehrere Einsatzziele. Besitzt euer Team mindestens die Hälfte der Flaggen, so verliert das gegnerische Teams Respawns. Frontlinien ist eine Mischung von Eroberung, Rush und dem Vernichtungs-Modus aus Battlefield 4. Dabei kämpfen beide Teams um die Kontrolle von immer nur einer Flagge. Ist diese erobert, so wird die nächste Flagge freigeschaltet und die Frontlinie verschiebt sich näher zur feindlichen Basis. Bei Durchbruch ist die Karte in mehrere Sektoren aufgeteilt, die zu Beginn der Runde alle dem verteidigenden Team zugeordnet sind. Das angreifende Team muss die Sektoren dann nacheinander in fester Reihenfolge erobern. Der Modus “Große Operationen” macht seinen Namen alle Ehre. Diese laufen meist über drei fiktionale Operationstage, die jeweils durch eine Runde auf einer bestimmten Karte und in einem bestimmten Modus bestimmt werden. Die Operationen bauen aufeinander auf. Die Handlungen vom Team an Tag 1 haben direkten Einfluss auf die Geschichte und den Einstieg des Gameplay von Tag 2, der wiederum dann Tag 3 beeinflusst. Dabei ist für jede Spielsitzung gesichert, dass alle Spieler auch tatsächlich an allen Schauplätzen spielen und bei einem übermächtigen Gegner das Spiel nicht schon nach der ersten Runde beendet ist. Zu jedem Modus gibt es auch ein ausführliches Video-Tutorial in dem diese sehr gut erklärt werden.

Aktuell gibt es nur die 2 Fraktionen “Alliierte Truppen” und “Achsenmächte”. Es stehen jeweils die 4 Klassen Sturmsoldat, Sanitäter, Versorgungssoldat und Aufklärer zur Auswahl. Abhängig vom Spielmodus und der Map gibt es auch wieder Luft- und Bodenfahrzeuge. Das Balancing finden wir teilweise noch etwas unausgeglichen. Die Flugzeuge erscheinen mit ihren Bomben manchmal übermächtig. Leider gibt es keine Killcam, dadurch ist oft unklar von wem und wie man eliminiert wurde. Probleme gab es vereinzelt beim Matchmaking, so konnten nicht immer alle aus dem Trupp teilnehmen und wurden stattdessen auf die Warteliste gesetzt.

In unserem Test fühlte sich der Multiplayer Modus sehr gut an. Gameplay und Steuerung sind ausgezeichnet und machen richtig Laune. Die Maps sind sehr detailliert und grafisch auf höchstem Niveau. Beeindruckend sind die komplexen und realistischen Zerstörungseffekte. Neu ist das Befestigungssystem, so könnt ihr jetzt an bestimmten Punkten Barrikaden errichten.

Der von vielen ersehnte Battle Royale-Modus Feuersturm ist aktuell leider noch nicht verfügbar. Er wird von Criterion Games in Zusammenarbeit mit DICE entwickelt. Feuersturm soll den klassischen Battle-Royale Modus mit den bekannten Battlefield Elementen wie Teamplay, leistungsstarken Fahrzeugen und Zerstörung kombinieren. 64 Spieler sollen hierbei in 16 Trupps auf der größten Battlefield-Karte kämpfen, die es je gab. Wie der Name schon erahnen lässt findet der Krieg in einem Feuerring statt, der das Schlachtfeld langsam verkleinert. Auch der Koop-Modus “Combined Arms” soll in einem späteren Update nachgereicht werden. Wir freuen uns auf beide Modi und sind darauf sehr gespannt.

Bei den zukünftigen Erweiterungen gehen EA und DICE mit Battlefield V neue Wege. So sollen diese allen Spielern kostenlos zur Verfügung gestellt werden, der teure Premium Pass gehört somit der Vergangenheit an. Mikrotransaktionen sind nur für kosmetische Veränderungen vorgesehen.

Fazit
Battlefield V hat uns mit seiner grandioser Grafik, tollen Zerstörungseffekten, einer epischen Soundkulisse und dem großartigen Multiplayer-Modus voll und ganz überzeugt. Sehr fair finden wir auch dass zukünftige Erweiterungen kostenlosen allen Spielern zur Verfügung gestellt werden und Mikrotransaktionen nur noch für kosmetische Veränderungen vorgesehen sind. Die kleinen Macken wie z.B. die fehlende Killcam können unseren positiven Gesamteindruck nicht trüben. Wer Battlefield 1 mochte, der wird Battlefield V lieben.

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Pro
  • Grandiose Grafik
  • Tolle Zerstörungseffekte
  • Hervorragende Soundkulisse
  • Erweiterungen kostenlos / kein Premium-Pass
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Kontra
  • Keine Killcam
  • Balancing teilweise noch unausgewogen
  • Ladezeiten

Battlefield V wurde uns freundlicherweise von EA als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Getestet wurde auf der PlayStation 4 Pro.

FIFA 19 im Test

28. September 2018

Heute erscheint das populäre Sportspiel FIFA 19 offiziell. Wir haben das Spiel bereits getestet. In diesem Beitrag erfahrt ihr wie es uns gefallen hat und was sich im Vergleich zum Vorgänger geändert hat.

Unser erster Eindruck
Die Grafik ist im Vergleich zu FIFA 18 besser geworden. Die Spielergesichter sehen noch realistischer aus und die Animationen sind flüssiger. Das Spiel fühlt sich etwas langsamer an. Das liegt u.a. daran, dass viele Spieler eine Pace Downgrade bekommen haben. Es spielt sich dadurch aber auch angenehm und authentischer.

The Journey Champions
In The Journey Champions wird die Geschichte um Alex Hunter in der 3. Season fortgesetzt. Die Nebendarsteller Danny Williams und Alex’s Halbschwester Kim haben nun ihre eigenen spielbaren Kampagnen, in denen sie ab und an auch aufeinander treffen.

Karrieremodus
Im Karrieremodus erhalten nun Dank erworbener Lizenzen die Champions- und Europa League Einzug.

Es gibt noch viele Quality of Life Updates. Durch neue Trainingseinheiten kann die Physis der Spieler gelevelt werden (Sprintgeschwindigkeit und Stärke). Es ist wieder möglich, Spieler wieder im 1. Jahr verleihen zu können. Die Champions- und Europa League sorgen für farbliche Änderungen der Benutzeroberfläche. Die Breaking News wurden überarbeitet und neue hinzugefügt.

Es gibt nun auch endlich den Ultimativen Schwierigkeitsgrad, den wir aus Ultimate Team kennen. Transferbudgets aus der vorherigen Season können jetzt in die nächste Saison übernommen werden. Die Ligaabzeichen an den Trikots der Spieler wechseln nun bei einem Ligaaufstieg.

Das komplette Taktik Menü wurde überarbeitet. Es bietet jetzt mehr taktische Möglichkeiten, so kann man z.B. während des Spielens die Formation durch die taktische Ausrichtung zwischen Offensiv und Defensiv ändern. Dadurch sind die nervigen Pausen im Ultimate Team aus FIFA18 , in denen wir unsere Teams umstellen mussten, obsolet.

Ultimate Team
Die Online Seasons wurden in FUT durch den Division-Rivals ersetzt. Dadurch spielt ihr künftig gegen Player, die eure Spielstärke haben und habt ein faireres FUT Erlebnis. Alle Spiele in der Weekend-League zählen gleichzeitig auch für den Division Rivals.

Pro Club
Beim Pro Clubs Modus hat sich eigentlich nichts geändert. Es spielt sich immer noch genauso wie in FIFA 18. Auch die Champions League wurde nicht integriert, dafür gibt es hier jetzt schicke neue Schuhe.

FIFA 19 beinhaltet nun durch neue Lizenzen die Chinese Superleague, 16 neue Stadien der spanischen Liga, den Signal Iduna Park und die Frauen WM. Dafür fehlt jedoch die russische Liga. Es sind aber die russischen Mannschaften enthalten, die in der Europa/Championsleague spielen.

Der klassische Anstoss Modus wurde überarbeitet und bietet jetzt eine Vielzahl an Spielmodi wie z.B. den Survival Modus oder den keine Regeln Modus.

Fazit
FIFA 19 ist ein gelungenes Update der FIFA Reihe. Es bringt leider nicht die revolutionären Änderungen, die sich die Fans seit Jahren wünschen. Wer nur den Pro Clubs Modus spielen möchte, für den lohnt sich der Wechsel von FIFA 18 zu FIFA 19 nicht. Alle anderen werden sicher ihren Spaß haben.

FIFA 19 wurde uns freundlicherweise von EA als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Getestet wurde auf der PlayStation 4 Pro.

Burnout Paradise Remastered im Test

30. April 2018

2008 setzte EA mit Burnout Paradise neue Maßstäbe für Action-Rennspiele. Mehr als 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung kommt Burnout Paradise nun in einer Remastered Version auf die PS4 zurück.

Die Remastered Fassung von Burnout Paradise enthält neben dem Hauptspiel alle DLC Pakete (Big Surf Island, Cops & Robbers, Legendary Cars, Burnout Bikes, Toys, Party, Boost und Cagney). Auch Trophäen-Jäger kommen auf ihre Kosten, das Spiel umfasst inkl. DLCs 98 Trophäen. Die Grafik wurde mit hochauflösenden Texturen und einer Reihe von technischen Verbesserungen erneuert, so dass sie durchaus zeitgemäß ist. Auf der PS4 läuft das Spiel nativ in 1080p und auf der PS4 Pro sogar in 4K mit 60 FPS. Vom Umfang und Gameplay ist es genau das Burnout Paradise das wir von der PS3 kennen und mögen.

Neben den klassischen Rennen und den Burning Routes für spezielle Fahrzeuge gibt es noch Stuntrennen, Road Rages und Marked Man Rennen. Bei den Stuntrennen müsst ihr durch Stunts wie Sprünge und Drifts möglichst viele Punkte sammeln und die Zielpunktzahl schlagen. In Road Rages geht es darum Take Downs zu erzielen, dabei darf euer Fahrzeug aber nicht zerstört werden. In Marked Man Rennen müsst ihr wie in einem normalen Rennen ein Ziel auf der Karte erreichen, dabei spawnen aber schwarze Fahrzeuge die euch daran hindern wollen und rammen. Die Modi sorgen für viel Abwechslung und Spaß.

Sehr viel Spaß machte uns im Test auch der Showtime Modus. Dieser kann im Offline-Modus mit L1 + R1 gestartet werden. Mit eurem Fahrzeug müsst ihr dann so viele Fahrzeuge und Schilder wie möglich crashen und Punkte sammeln.

Ein weiteres Highlight ist wieder der Online-Modus für bis zu 8 Spieler in dem ihr gemeinsam Freeburn-Challenges, Zeit-Challenges, Rennen veranstalten oder nur einfach herumcruisen könnt.

Fazit
EA bringt mit der Remastered Fassung von Burnout Paradise einen absoluten Klassiker auf die PS4 zurück. Dabei muss sich das Spiel nicht vor anderen aktuellen Rennspielen verstecken. Ganz im Gegenteil, vom Umfang und Spaßfaktor ist es immer noch ungeschlagen. Der Klassiker zählt zu den besten Rennspielen auf der PS4.

Burnout Paradise Remastered wurde uns freundlicherweise von EA als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Getestet wurde auf der PlayStation 4 Pro.

Need for Speed Payback im Test

23. Dezember 2017

Zwei Jahre nach Need for Speed gibt es jetzt mit Need for Speed Payback ein neuer Ableger der Reihe. Wir haben uns hinters Steuer gesetzt und die Straßen unsicher gemacht. Wie das Spiel in unserem Test abgeschnitten hat erfahrt ihr im Beitrag.

Einzelspieler
Die Story von Need for Speed Payback spielt in der Unterwelt von Fortune Valley. Die auseinandergerissene Crew muss wieder zusammen gefunden werden um sich am Kartell “Das Haus” zu rächen. Dabei wechselt ihr in die Rollen der einzelnen Crew Mitglieder Tyler Morgan “Ty”, Jessica Miller “Jess” und Sean McAlister “Mac”. In einer Vielzahl an Events müsst ihr euch den Respekt der Underground Szene verdienen.

Need for Speed Payback verfügt über eine riesige offene Spielwelt, die ihr frei erkunden könnt. Es gibt dort immer was zu tun. Wenn ihr gerade kein Rennen fahrt, so gibt es spezielle Driftzonen, bei denen ihr euer Können unter Beweis stellen könnt. In den Speed-Traps geht es um die Höchstgeschwindigkeit. Außerdem gibt es noch zahlreiche Sammelobjekte. Neben den 30 Plakatwänden die ihr zerstören müsst um REP und Geld zu erhalten gibt es auch noch 100 Chips zu sammeln. Durch Aktivitäten lassen sich insgesamt 435 sog. Aktivitäten-Sterne verdienen mit denen nach und nach Belohnungen freigeschaltet werden können. Durch das Entdecken von Tankstellen könnt ihr Schnellreise-Punkte freischalten. Bei der Durchfahrt durch eine Tankstelle werden optische Schäden repariert und das Nitro aufgefüllt.

In Liga Rennen müsst ihr gewinnen um Fahrzeuge freizuschalten. Zu den Rennen gibt es auch Nebenwetten, wie z.B. “Bleib mindestens 30 Sekunden lang Erster und gewinne das Rennen”. Dafür wird ein Einsatz fällig. Verliert ihr die Wette, so ist dieser verloren. Gewinnt ihr, so gibt es zusätzliches Geld. Im Verlauf der Story müsst ihr einige sehr actionreiche sog. Blockbuster-Missionen absolvieren um “Das Haus” zu stürzen.

Im Tuning Shop könnt ihr die Leistung des Wagens durch sog. Leistungsstufen-Upgrades verbessern. Dafür benötigt ihr Speed-Karten. Diese gibt es durch den Abschluss von Events, durch drei Teile-Tokens oder direkt im Tuning-Shop zu kaufen. Mit dem Live-Tuning kann das Handling des Wagens angepasst werden, während man durch die offene Spielwelt fährt.

Wracks sind die am stärksten aufrüstbaren Wagen in Fortune Valley. Dafür müssen zuerst alle Teile eingesammelt werden um das Wrack wieder fahrtüchtig zu machen. Die Wracks können dann bis zum Supersportwagen aufgerüstet werden. Um Wracks zu finden gibt es ab und zu Hinweise. Auf der Hinweis Postkarte sind man dann den Standort eines Wrack-Teils.

Multiplayer
Im Multiplayer setzt Need for Speed Payback auf Speedlists. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es hier aber einige Veränderungen. So könnt ihr jetzt mitentscheiden und über das nächste Event einer Speedlist abstimmen. In den Speedlists könnt ihr abhängig von euer Position Belohnungen wie Geld und REP gewinnen. Außerdem habt ihr mit der Teilnahme an einer Speedlist die Chance auf ein neues Leistungsteil, unabhängig davon ob ihr den ersten oder letzten Platz erreicht. So ist sichergestellt, dass auch Anfänger oder unerfahrenere Spieler ihren Wagen verbessern können.

Fazit
Need for Speed Payback überzeugt durch eine tolle Grafik und einer riesigen offenen Spielwelt. Die Steuerung ist gewohnt einfach und arcadelastig. Die Blockbuster-Rennen sind richtige Highlights, die an Fast & Furious erinnern, allerdings sind diese auch nur sehr kurzweilig. EA typisch glänzt das Spiel wieder mit einer perfekten deutschen Sprachausgabe. Hinsichtlich der Aktivitäten wurden einige Elemente aus bekannten Klassikern wie Burnout bzw. Need for Speed Most Wanted übernommen. Need for Speed geht einen großen Schritt in die richtige Richtung, kommt aber an die Klassiker nicht heran.

Need for Speed Payback wurde uns freundlicherweise von EA als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Getestet wurde auf der PlayStation 4 Pro.

Star Wars Battlefront 2 im Test

23. Dezember 2017


Im Gegensatz zum ersten Teil gibt es jetzt in Star Wars Battlefront 2 auch endlich die lang ersehnte Einzelspielerkampagne. Wir haben uns in die Schlacht gestürzt und das Spiel getestet.

Einzelspieler
Die Einzelspielerkampagne von Star Wars Battlefront 2 spielt nach den Ereignissen von Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter. Ihr kämpft ihr als Commander Iden Versio für das Imperium. Iden Versio ist Anführerin der besten Spezialeinheit des Imperiums: des Inferno Trupps. Zwischendurch wechselt ihr aber auch die Perspektive und spielt z.B. als Luke Skywalker, Prinezzin Leia oder Han Solo. Die Story führt euch an zahlreiche sehr unterschiedliche sehr schön gestaltete Orte des Star Wars Universums. Das Ganze sorgt für sehr viel Abwechslung. Es erwarten euch Bodenkämpfe mit Feuerwaffen, Lichtschwertern und epische Weltraumschlachten.

Jeder Charakter und jedes Raumschiff verfügen grundsätzlich über 3 einzigartige Fähigkeiten. Die Fähigkeiten könnt ihr im Spielverlauf freischalten und eurem Charakter zuweisen.

Multiplayer
Star Wars Battlefront 2 legt seinen Schwerpunkt auf den Multiplayer und bietet hier einige sehr abwechslungsreiche Modi. Beim galaktischen Angriff kämpft ihr auf großen, teamorientierten Karten um Einsatzziele mit bis zu 40 Spielern. Im Modus “Sternenjäger-Angriff” gibt es zwei Piloten-Teams. Hier könnt ihr Jäger, Bomber, Abfangjäger und Heldenschiffe steuern. Es gibt mehrstufige Einzelziele mit bis zu 24 Spielern. In “Helden vs. Schurken” tretet ihr als die wichtigsten Charaktere von Star Wars in einem Teamkampf vier gegen vier gegeneinander an. Im Angriff Modus treten zwei Teams mit jeweils acht Spielner in einsatzzielbasierten Szenarien gegeneinander an. Außerdem gibt es noch den Modus Gefecht, der rasante Nahkämpfe bietet.

Fazit
Für eingefleischte Star Wars Fans ist das Spiel ein Muss. Das Spiel überzeugt durch seine atemberaubende Grafik sowie einer perfekten Soundkulisse. Hervorzuheben ist auch wieder die EA typische großartige deutsche Synchronisation. Die Einzelspieler-Kampagne hat uns insgesamt gut gefallen. Mit dem umfangreichen Multiplayer-Modus ist für viele Stunden Spielspaß gesorgt.

Star Wars Battlefront 2 wurde uns freundlicherweise von EA als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Getestet wurde auf der PlayStation 4 Pro.

Project Cars 2 im Test

4. Oktober 2017

In Project Cars 2 gibt es 63 verschiedene Rennstrecken mit insgesamt 146 Streckenlayouts. Dazu gibt es unterschiedliche Tageszeiten, 4 unterschiedliche Jahrszeiten sowie eine große Wetterauswahl. So gibt es beim Wetter alleine 18 unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten, vom Sonnenschein über Gewitter bis hin zum Schneesturm ist nahezu alles vertreten. Das Wetter ist sehr detailreich umgesetzt, so gibt es bei Regen auch eine Pfützenbildung auf der Rennstrecke. Das Fahrverhalten ändert sich entsprechend und man merkt richtig wie das Auto schwimmt. Es ist auch ein dynamischer Wetterverlauf möglich.

Anders als in anderen Rennspielen müssen in Project Cars 2 die Fahrzeuge nicht freigeschaltet werden. Es stehen 189 Fahrzeuge zur Verfügung. Fast alle namhaften Hersteller sind vertreten, darunter auch Porsche mit 11 Fahrzeugen. Allerdings ist die Auswahl bei einzelnen Marken sehr mager. So gibt es bei Volkswagen z.B. nur ein Modell. Hier wäre mehr Vielfalt wünschenswert gewesen.

Die Karriere besteht aus bis zu 6 Stufen. Der Einstieg ist in den Stufen 6 bis 3 frei wählbar, lediglich die obersten beiden Stufen (1 und 2) müssen freigeschaltet werden. In den Karriereeinstellungen könnt ihr die Kontrahentenstärke (Einsteiger bis Profi) und die Gegneraggressivität (vorsichtig bis aggressiv) einstellen. Bei der Karriere fehlt uns aber die Abwechslung, es sind einfach monoton ein paar Rennen hintereinander gereiht.

Vor Beginn eines Rennen gibt es ein Training und ein Qualifying. Das Training gibt euch die Möglichkeit, euch einzufahren und an die Rennstrecke zu gewöhnen. Im Qualifying könnt ihr euch mit einer guten Rundenzeit einen guten Startplatz sichern. Training und Qualifying können unabhängig voneinander auch deaktiviert werden. Ist das Qualifying deaktiviert, so startet ihr das Rennen vom letzten Platz aus. Die Dauer der Rennen kann ebenfalls eingestellt werden.

Das Fahrverhalten und Handling entspricht einer richtigen Simulation, dementsprechend anspruchsvoll ist das Fahren in Project Cars 2 auch. In den Optionen lassen sich unter Gameplay viele Einstellungen vornehmen. Etwas unzuverlässig zeigte sich uns die Ideallinie, die sich zusätzlich einblenden lässt. Diese wird teilweise in Kurven nicht angezeigt. Auf Lenk- und Bremsassistenten sollte man verzichten. So bremst der Bremsassistent immer wieder mal plötzlich kurz grundlos.

Fazit
Insgesamt überzeugt Project Cars 2 durch eine tolle Grafik, dem großen Umfang an Strecken sowie den Settings beim Wetter. Es ist eine reinrassige Rennsimulation. Renn-Enthusiasten werden garantiert ihre Freude daran haben. Für Einsteiger und Gelegenheitsrennfahrer ist das Fahrverhalten allerdings sehr fordernd und anfangs sehr schwer zu kontrollieren. Ein großer Minuspunkt ist die fehlende deutsche Sprachausgabe.

Project Cars 2 wurde uns freundlicherweise von Bandai Namco als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Getestet wurde auf der PlayStation 4 Pro.

Mass Effect: Andromeda im Test

22. April 2017

Nach der Mass Effect Trilogie, deren Abschluss sehr umstritten war, wagt BioWare nun mit Mass Effect: Andromeda einen Neuanfang mit neuen Charakteren, neuen Feinden und einer neuen Galaxie. Wir haben uns auf die Reise in die ferne Galaxie begeben.

Mass Effect: Andromeda spielt im Jahre 2819. Als Mitglied des Pathfinder-Teams seid ihr mit 20000 Kolonisten auf der Arche Hyperion, die fernab der Milchstraße in der Andromeda-Galaxie eine neue Heimat sucht. Wie bei jedem klassischen Rollenspiel könnt ihr zu Beginn euren individuellen Charakter erstellen. Dabei könnt ihr neben dem Geschlecht und Aussehen auch die Ausbildung (Sicherheitspersonal, Biotiker, Techniker, Anführer, Kämpfer, Agent) wählen. Je nach Ausbildung habt ihr im Spiel dann unterschiedliche Anfangskräfte und freigeschaltete Fähigkeiten. So hat z.B. der Agent als Anfangskraft eine taktische Tarnung mit der ihr euch kurzzeitig unsichtbar machen könnt und als Fähigkeit die Kampffitness. Alternativ könnt ihr über Schnellstart auch direkt zwischen Sarah und Scott Ryder wählen und sofort loslegen. Kurz nachdem ihr aus der Kryostase erwacht seid, havariert die Arche auf Grund einer unbekannten Energiewolke. In Shuttles macht ihr euch mit eurem Pathfinder-Team unter dem Kommando eures Vaters Alec Ryder auf dem Weg zu Habitat 7 im Heleus-Cluster. Es kommt zu einer Bruchlandung auf dem Planeten und euer Team ist zerstreut. Jetzt seid ihr hier die Aliens und bekommt es mit der dort vorherrschenden tödlichen Spezies zu tun.
Zwar ist Mass Effect: Andromeda kein klassisches Open-World Spiel wie beispielsweise Horizon: Zero Dawn, trotzdem gibt es genug Freiheiten bei der Erkundung und dem Erschließen der Welten. So könnt ihr u.a. mit dem Nomad-Rover über den Planeten düsen. Eine Vielzahl von Haupt- und Nebenaufgaben erwarten euch.

Grafik, Sound & Gameplay

Grafisch werden die Welten schön dargestellt. Leider wirkt aber die Mimik der Charaktere emotionslos. Hier wurde bereits mit einem Patch etwas nachgebessert. Voll und ganz überzeugen konnte uns aber die überragende Soundkulisse. EA verwöhnt uns hier mit epischen Soundtracks. EA typisch ist hier auch die deutsche Synchronisation wieder vorbildlich.
Die Steuerung ist relativ komplex und teilweise etwas träge, vor allem die Suche nach Deckung verlangt oftmals viel Geduld. Im Spiel gibt es in Gesprächen immer wieder Auswahldialoge. Die Wahl des Tons (Emotional, Logisch, Zwanglos, Professionell) bestimmt dabei die Persönlichkeit eures Charakters.

Multiplayer

Einen richtigen vollwertigen Multiplayer Modus hat Mass Effect: Andromeda leider nicht. Es verfügt lediglich über einen Koop-Modus in dem ihr als APEX-Einheit online mit bis zu 3 weiteren Spielern Missionen absolvieren könnt. In den Missionen gibt es mehrere Wellen in denen ihr Einsatzziele abschließen müsst. Dazu gehören Angriffe auf Alien-Basen, die Extraktion kritischer Informationen und das Ausschalten wichtiger Ziele. Dabei könnt ihr Erfahrungen und Ressourcen sammeln um die Charakter-Kits anzupassen oder zu verbessern. Überzeugen konnte uns der Koop-Modus leider nicht, es fehlt hier einfach an Abwechslung.

Fazit
Der sehr umfangreiche Einzelspieler sorgt mit mit seinen sehr unterschiedlichen Welten, den zahlreichen Haupt- und Nebenmissionen für viel Abwechslung und viele Stunden Spielvergnügen. Die verschiedene Welten unterscheiden sich sehr stark voneinander und sind wirklich gut gelungen. Richtig Laune haben uns die Ausflüge mit dem Nomad gemacht. Der “Multiplayer-Modus” ist leider genau das Gegenteil. Hier gibt es lediglich einen Koop-Missionsmodus der wenig abwechslungsreich ist. Insgesamt ist Mass Effect: Andromeda aber vor allem für Mass Effect Fans oder Freunde von umfangreichen offline Rollenspielen ein doch durchaus gelungenes und empfehlenswertes Game.

Mass Effect: Andromeda wurde uns freundlicherweise von EA als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Getestet wurde auf der PlayStation 4 Pro.

Test: Battlefield 1

2. November 2016

Nachdem der Trend bei den Shootern in den letzten Jahren in die moderne Kriegsführung der Zukunft ging, macht Battlefield 1 einen großen Sprung in der Zeit zurück in den ersten Weltkrieg. Wir haben uns ins Schlachtfeld gestürzt und zeigen euch in diesem Beitrag was euch in Battlefield 1 erwartet.

Einzelspieler

Anders als in früheren Titeln der Battlefield Reihe in denen ihr die Geschichte durch die Augen eines Hauptcharakters gesehen habt, hat sich EA in Battlefield 1 für einen anthologischen Ansatz entschieden. D.h. ihr spielt eine Reihe von Charakteren mit individuellen Geschichten. So gibt es im Einzelspielermodus neben der Einführung 5 voneinander unabhängige Episoden, den sog. Kriegsgeschichten. In diesen gibt es auch wieder Sammelobjekte. Insgesamt sind es 66 Feldhandbücher, die im Spiel versteckt sind.

Gleich beim Start von Battlefield 1 zeigt die Einführung “Stahlgewitter” die Brutalität und Grausamkeit des ersten Weltkrieges. In aussichtslosen Situationen sterbt ihr hier im Minutentakt und schlüpft immer wieder in die Rolle anderer Soldaten, denen alle unausweichlich schließlich das gleiche Schicksal ereignet.
Die einzelnen Kampfgeschichten sind sehr abwechslungsreich. In der ersten Kampfgeschichte “Durch Morast und Blut” müsst ihr mit einem Panzer die feindlichen Linien durchbrechen. In “Einflussreiche Freunde” müsst ihr euch im Luftkampf beweisen. Die dritte Kriegsgeschichte “Avanti Savoia!” führt euch als freiwilligen einer italienischen Arditi in die italienischen Alpen.
Danach müsst ihr in “Der Meldegänger” die Strände von Gallipoli stürmen. In der Story lernt ihr auch historische Persönlichkeiten kennen, so spielt ihr in der letzten Kriegsgeschichte “Nichts steht geschrieben” als die rechte Hand von Lawrence von Arabien in Form einer arabischen Rebellin namens Zara. Das Osmanische Reich hat in dieser Geschichte einen riesigen mit einem Artilleriegeschütz bewaffneten Panzerzug, die aufständischen Araber reiten dagegen nur mit Gewehren in die Schlacht. Eure Aufgabe ist es das feindliche Lager zu erkunden und die erforderliche Ausrüstung für die Zerstörung des Panzerzuges zu beschaffen. Dabei bleibt es euch überlassen wie ihr vorgeht, ob mit Nahangriff leise aus dem Hinterhalt, mit Pferd oder aus der Ferne.

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Multiplayer

Im Multiplayer Modus können bis zu 64 Spieler am Kampfgeschehen teilnehmen. Es gibt die üblichen vier Klassen Sturmsoldat, Versorgungssoldat, Sanitäter und Späher. Neu sind die beiden Klassen Panzerfahrer und Pilot. Der Wechsel zu dieser Klasse erfolgt automatisch wenn ihr in ein entsprechendes Fahrzeug steigt. Zum Release von Battlefield 1 gibt es neun Multiplayer Maps (Krieg im Ballsaal, Wald der Argonnen, Festung von Faw, Suez, Die Narbe von St. Quentin, Wüste Sinai, Amiens, Monte Grappe, Am Randes des Reiches). Im Dezember soll dann noch die Giant’s Shadow Map kostenlos erscheinen. Die Maps sind sehr unterschiedlich und sorgen für viel Abwechslung. Neu im Multiplayer Modus sind die Operationen. Hierbei handelt es sich um groß angelegte Schlachten, die sich über mehrere Karten erstrecken. Zur Auswahl stehen hier Kaiserschlacht, In die Hölle, Eiserne Linie und Öl der Imperien. Darüber hinaus gibt es noch im schnellen Spiel die Modi Eroberung, Kriegstauben, Rush, Team-Deathmatch und Vorherrschaft. In unserem Test hat das Matchmaking sehr gut funktioniert. Die Serversuche ging schnell und problemlos. Auch die Verbindung im Spiel war einwandfrei.

Fazit

Im Einzelspieler-Modus hat uns die ausführliche Erzählweise der Kriegsgeschichten mit ihren großartigen Videosequenzen begeistert. Hier ist alles stimmig, die geniale Soundkulisse, die beeindruckende Grafik und auch die erstklassige deutsche Synchronisation. Der umfangreiche Multiplayer-Modus bietet ebenfalls sehr viel Abwechslung und sorgt für zahlreiche Stunden Spielspaß. Ein Kritikpunkt ist hier aber das teilweise doch recht unausgeglichene Balancing zwischen den Kriegsparteien. Das kann aber unseren sehr positiven Eindruck von Battlefield 1 nicht trüben. Unsere hohen Erwartungen an Battlefield 1 wurden voll und ganz erfüllt.

Test: FIFA 17

11. Oktober 2016

Mit FIFA 17 ist das Highlight unter den alljährlich erscheinenden Sport-Games erschienen. Alles über die neue Frostbite-Engine, den neuen Einzelspieler-Modus und was euch sonst noch so erwartet erfahrt ihr in diesem Beitrag.

In FIFA 17 setzt EA erstmals die Frostbite Engine in einem FIFA Spiel ein. Bisher benutzte FIFA die Ignite Engine, die speziell für Sportspiele entwickelt wurde. Bei der Frostbite Engine handelt sich um eine technologische Plattform die bisher für actionlastige Titel eingesetzt wurde, wie z.B. Battlefield, Star Wars Battlefront oder Need for Speed. Durch den Wechsel zu Frostbite war es erst möglich, die neuen Features in FIFA 17 einzubauen, wie z.B. “The Journey”. Frostbite ermöglicht hier noch detailreichere Spielwelten z.B. brandneue Spielumgebungen wie Spielertunnel, Mannschaftskabinen, Flugzeuge und Trainerbüros.

The Journey

Da wären wir auch schon bei der zweiten großen Neuerung, nämlich dem Einzelspieler-Modus “The Journey”. In FIFA könnt ihr jetzt erstmals eure eigene Story auf und neben dem Rasen erleben. Durch die Story führen euch großartige cineastische Videosequenzen. Leider wurde jedoch im Story Modus bei der Synchronisation gespart und auf eine deutsche Sprachausgabe verzichtet, hier stehen lediglich deutsche Untertitel zur Verfügung. Ihr schlüpft in die Rolle des Premier League-Nachwuchsstars Alex Hunter, dessen Ziel es ist, sich einen festen Stammplatz in der Premier League zu sichern. Im Training und im Spiel muß sich Alex immer wieder behaupten. Zwischendurch gibt es Dialoge mit Mitspielern, Trainern und Reportern bei denen euch bei Entscheidungen jeweils drei Auswahlmöglichkeiten (hitzköpfig, ausgeglichen, cool) zur Verfügung stehen, die einerseits das Verhältnis zu anderen Charaktere beeinflussen, aber auch Auswirkung auf die eigene Persönlichkeit und das Temperament auf dem Spielfeld haben.

FIFA 17 The Journey (Im Menü)

Neben dem neuen Story-Modus gibt es natürlich auch wieder die normale Karriere. Wobei ihr hier die Wahl zwischen Trainer-Karriere und Spieler-Karriere habt. In der Trainer-Karriere trefft ihr in sämtlichen Management- und Taktikfragen die Entscheidung und seid dafür verantwortlich, die strategischen und wirtschaftlichen Ziele des Vereins zu erreichen. In der Spieler-Karriere beginnt ihr als Ausnahmetalent und müsst euch in der Fußballwelt bis hin zur Vereinslegende nach oben arbeiten.
Im beliebten Ultimate Team Modus gibt es jetzt mit FUT Champions eine neue Wettkampfvariante in der ihr euch jedoch Woche aufs neue für die Weekend League qualifizieren könnt. Neu sind hier auch die Squad Building Challenges in denen ihr euer Können in Sachen Teamaufbau unter Beweis stellen und euch so einzigartige Belohnungen verdienen könnt. Weiterhin könnt ihr auch Turniere, Skill-Spiele und diverse Online-Modi spielen. Natürlich darf in FIFA 17 die Kommentatoren-Legende Frank Buschmann nicht fehlen und so begleitet er uns wieder gemeinsam mit Wolff Fuss als Kommentatoren-Duo durchs Spiel, die ihre Arbeit wirklich gut machen.

FIFA 17 Anstoß (Im Menü)

Fazit:

Dank der neuen Frostbite-Engine setzt FIFA 17 neue Impulse. Neben dem cinematisch anmutenden neuen Einzelspielermodus wirken auch die Spieler und deren Animationen realistischer. Die gelungene Soundkulisse im Stadion sowie die Vielzahl an Details (realistisch wirkende Fans, Kameramännern am Spielfeldrand, Security Personal vor den Zuschauerrängen) sorgen für eine tolle Stadion-Atmosphäre.

Test: NHL 17

4. Oktober 2016

Die neue Sportspiele-Saison hat begonnen und natürlich darf hier auch die neue Eishockey-Simulation NHL 17 von EA nicht fehlen. Im Beitrag erfahrt ihr was euch bei NHL 17 erwartet und wie sich das Spiel in unserem Test geschlagen hat.

Von Beginn an werdet ihr sehr gut ans Spiel herangeführt. So wird nach eurer NHL-Erfahrung gefragt und es werden passende Einstellungen für die Steuerung, Schwierigkeit und das Gameplay vorgeschlagen. Anschließend dürft ihr die Einstellungen gleich in einem Spiel der San Jose Sharks vs. Pittsburgh Penguins testen. Dank der Live-Tipps finden auch Neueinsteiger einen leichten Einstieg ins Spiel. So könnt ihr direkt loslegen und die Steuerung wird euch live im Spielverlauf näher gebracht. Die Live-Tipps lassen sich adaptiv einstellen und passen sich so an eure Leistung an. Das Trainer-Feedback analysiert und bewertet jedes Spiel genau und gibt euch in der Pause und am Ende hilfreiche Tipps um euer Spiel zu optimieren.

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Die Vielzahl der Spielmodi von NHL 17 ist überwältigend und lässt das Herz eines jeden NHL-Fans höher schlagen. Im klassischen “Schnelles Spiel”-Modus wählt ihr einfach eure Mannschaft sowie die gegnerische Mannschaft aus und schon kann es losgehen. Darüber hinaus stehen euch u.a. noch die Modi Online Versus, Shootout-Modus (Online und Offline), Ultimate Team, Online-Teamspiel, Saison-Modus zur Auswahl.

Ein richtiges Highlight ist der neue Franchise Modus. Hier dürft ihr die Rolle des General Managers übernehmen und habt somit die Kontrolle über ein gesamtes Franchise. Als GM müsst ihr nicht nur das Team managen, vielmehr seid ihr auch für das Marketing verantwortlich und müsst euch auch um das Stadion kümmern. Hier habt ihr unzählige Möglichkeiten Einfluss auf die Fan-Zufriedenheit zu nehmen. So seid ihr für den Ausbau und die Wartung der Imbissstände, Teamladen, Parkplätze, Ränge, VIP- Suiten und Toiletten verantwortlich, legt Preise für Eintrittskarten und für den Imbissstand fest. Aber Achtung, der Eigentümer setzt Ziele und überwacht diese und kann euch auch jederzeit wieder feuern.

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Neu ist auch der World Cup of Hockey. Dabei handelt es sich um ein internationales Eishockey Turnier in Toronto. Teilnehmer sind hier Kanada, USA, Finnland, Russland, Schweden, Tschechien, Team Europa und Team Nordamerika. Im neuen Draft Champions-Modus stellt ihr euer Team in 12 Runden aus Sammelkarten zusammen. Damit könnt ihr euch dann Belohnungen erspielen.

Die Grafik ist wirklich gut und die Animationen der einzelnen Spieler wirken sehr realistisch. Die Soundkulisse vermittelt richtiges Stadionfeeling. Vor allem auch die Videosequenzen zu Beginn eines Matches sind sehr gut gelungen, hier gibt es teilweise tolle Aufnahmen der Skyline des Austragungsortes und des Stadions. Die Kommentatoren begrüßen die Zuschauer zu Beginn eines Matches. Alles zusammen verleiht dem ganzen wirklich den Charakter einer großen Live-TV Übertragung. Auch im Stadion wurde auf sehr viele Details großen Wert gelegt. Hier ist eigentlich alles stimmig, angefangen bei den begeisterten Fans bis hin zum Maskottchen der Mannschaft.

Fazit:
Insgesamt ist NHL 17 eine wirklich rundum gut gelungene Eishockey-Simulation die uns überzeugen konnte. Einzig bei der Steuerung fanden wir den Spielerwechsel teilweise etwas träge. Dank der vielen Spielmodi und der hervorragenden Umsetzung kommen NHL-Fans voll auf ihre Kosten. Tolle Videosequenzen runden das ganze ab. Wir sind gespannt wie EA dies im nächsten Jahr nochmal toppen will.