Reviews

Project Cars 2 im Test

4. Oktober 2017

In Project Cars 2 gibt es 63 verschiedene Rennstrecken mit insgesamt 146 Streckenlayouts. Dazu gibt es unterschiedliche Tageszeiten, 4 unterschiedliche Jahrszeiten sowie eine große Wetterauswahl. So gibt es beim Wetter alleine 18 unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten, vom Sonnenschein über Gewitter bis hin zum Schneesturm ist nahezu alles vertreten. Das Wetter ist sehr detailreich umgesetzt, so gibt es bei Regen auch eine Pfützenbildung auf der Rennstrecke. Das Fahrverhalten ändert sich entsprechend und man merkt richtig wie das Auto schwimmt. Es ist auch ein dynamischer Wetterverlauf möglich.

Anders als in anderen Rennspielen müssen in Project Cars 2 die Fahrzeuge nicht freigeschaltet werden. Es stehen 189 Fahrzeuge zur Verfügung. Fast alle namhaften Hersteller sind vertreten, darunter auch Porsche mit 11 Fahrzeugen. Allerdings ist die Auswahl bei einzelnen Marken sehr mager. So gibt es bei Volkswagen z.B. nur ein Modell. Hier wäre mehr Vielfalt wünschenswert gewesen.

Die Karriere besteht aus bis zu 6 Stufen. Der Einstieg ist in den Stufen 6 bis 3 frei wählbar, lediglich die obersten beiden Stufen (1 und 2) müssen freigeschaltet werden. In den Karriereeinstellungen könnt ihr die Kontrahentenstärke (Einsteiger bis Profi) und die Gegneraggressivität (vorsichtig bis aggressiv) einstellen. Bei der Karriere fehlt uns aber die Abwechslung, es sind einfach monoton ein paar Rennen hintereinander gereiht.

Vor Beginn eines Rennen gibt es ein Training und ein Qualifying. Das Training gibt euch die Möglichkeit, euch einzufahren und an die Rennstrecke zu gewöhnen. Im Qualifying könnt ihr euch mit einer guten Rundenzeit einen guten Startplatz sichern. Training und Qualifying können unabhängig voneinander auch deaktiviert werden. Ist das Qualifying deaktiviert, so startet ihr das Rennen vom letzten Platz aus. Die Dauer der Rennen kann ebenfalls eingestellt werden.

Das Fahrverhalten und Handling entspricht einer richtigen Simulation, dementsprechend anspruchsvoll ist das Fahren in Project Cars 2 auch. In den Optionen lassen sich unter Gameplay viele Einstellungen vornehmen. Etwas unzuverlässig zeigte sich uns die Ideallinie, die sich zusätzlich einblenden lässt. Diese wird teilweise in Kurven nicht angezeigt. Auf Lenk- und Bremsassistenten sollte man verzichten. So bremst der Bremsassistent immer wieder mal plötzlich kurz grundlos.

Fazit
Insgesamt überzeugt Project Cars 2 durch eine tolle Grafik, dem großen Umfang an Strecken sowie den Settings beim Wetter. Es ist eine reinrassige Rennsimulation. Renn-Enthusiasten werden garantiert ihre Freude daran haben. Für Einsteiger und Gelegenheitsrennfahrer ist das Fahrverhalten allerdings sehr fordernd und anfangs sehr schwer zu kontrollieren. Ein großer Minuspunkt ist die fehlende deutsche Sprachausgabe.

Project Cars 2 wurde uns freundlicherweise von Bandai Namco als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Getestet wurde auf der PlayStation 4 Pro.

Mass Effect: Andromeda im Test

22. April 2017

Nach der Mass Effect Trilogie, deren Abschluss sehr umstritten war, wagt BioWare nun mit Mass Effect: Andromeda einen Neuanfang mit neuen Charakteren, neuen Feinden und einer neuen Galaxie. Wir haben uns auf die Reise in die ferne Galaxie begeben.

Mass Effect: Andromeda spielt im Jahre 2819. Als Mitglied des Pathfinder-Teams seid ihr mit 20000 Kolonisten auf der Arche Hyperion, die fernab der Milchstraße in der Andromeda-Galaxie eine neue Heimat sucht. Wie bei jedem klassischen Rollenspiel könnt ihr zu Beginn euren individuellen Charakter erstellen. Dabei könnt ihr neben dem Geschlecht und Aussehen auch die Ausbildung (Sicherheitspersonal, Biotiker, Techniker, Anführer, Kämpfer, Agent) wählen. Je nach Ausbildung habt ihr im Spiel dann unterschiedliche Anfangskräfte und freigeschaltete Fähigkeiten. So hat z.B. der Agent als Anfangskraft eine taktische Tarnung mit der ihr euch kurzzeitig unsichtbar machen könnt und als Fähigkeit die Kampffitness. Alternativ könnt ihr über Schnellstart auch direkt zwischen Sarah und Scott Ryder wählen und sofort loslegen. Kurz nachdem ihr aus der Kryostase erwacht seid, havariert die Arche auf Grund einer unbekannten Energiewolke. In Shuttles macht ihr euch mit eurem Pathfinder-Team unter dem Kommando eures Vaters Alec Ryder auf dem Weg zu Habitat 7 im Heleus-Cluster. Es kommt zu einer Bruchlandung auf dem Planeten und euer Team ist zerstreut. Jetzt seid ihr hier die Aliens und bekommt es mit der dort vorherrschenden tödlichen Spezies zu tun.
Zwar ist Mass Effect: Andromeda kein klassisches Open-World Spiel wie beispielsweise Horizon: Zero Dawn, trotzdem gibt es genug Freiheiten bei der Erkundung und dem Erschließen der Welten. So könnt ihr u.a. mit dem Nomad-Rover über den Planeten düsen. Eine Vielzahl von Haupt- und Nebenaufgaben erwarten euch.

Grafik, Sound & Gameplay

Grafisch werden die Welten schön dargestellt. Leider wirkt aber die Mimik der Charaktere emotionslos. Hier wurde bereits mit einem Patch etwas nachgebessert. Voll und ganz überzeugen konnte uns aber die überragende Soundkulisse. EA verwöhnt uns hier mit epischen Soundtracks. EA typisch ist hier auch die deutsche Synchronisation wieder vorbildlich.
Die Steuerung ist relativ komplex und teilweise etwas träge, vor allem die Suche nach Deckung verlangt oftmals viel Geduld. Im Spiel gibt es in Gesprächen immer wieder Auswahldialoge. Die Wahl des Tons (Emotional, Logisch, Zwanglos, Professionell) bestimmt dabei die Persönlichkeit eures Charakters.

Multiplayer

Einen richtigen vollwertigen Multiplayer Modus hat Mass Effect: Andromeda leider nicht. Es verfügt lediglich über einen Koop-Modus in dem ihr als APEX-Einheit online mit bis zu 3 weiteren Spielern Missionen absolvieren könnt. In den Missionen gibt es mehrere Wellen in denen ihr Einsatzziele abschließen müsst. Dazu gehören Angriffe auf Alien-Basen, die Extraktion kritischer Informationen und das Ausschalten wichtiger Ziele. Dabei könnt ihr Erfahrungen und Ressourcen sammeln um die Charakter-Kits anzupassen oder zu verbessern. Überzeugen konnte uns der Koop-Modus leider nicht, es fehlt hier einfach an Abwechslung.

Fazit
Der sehr umfangreiche Einzelspieler sorgt mit mit seinen sehr unterschiedlichen Welten, den zahlreichen Haupt- und Nebenmissionen für viel Abwechslung und viele Stunden Spielvergnügen. Die verschiedene Welten unterscheiden sich sehr stark voneinander und sind wirklich gut gelungen. Richtig Laune haben uns die Ausflüge mit dem Nomad gemacht. Der „Multiplayer-Modus“ ist leider genau das Gegenteil. Hier gibt es lediglich einen Koop-Missionsmodus der wenig abwechslungsreich ist. Insgesamt ist Mass Effect: Andromeda aber vor allem für Mass Effect Fans oder Freunde von umfangreichen offline Rollenspielen ein doch durchaus gelungenes und empfehlenswertes Game.

Mass Effect: Andromeda wurde uns freundlicherweise von EA als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Getestet wurde auf der PlayStation 4 Pro.

Test: Battlefield 1

2. November 2016

Nachdem der Trend bei den Shootern in den letzten Jahren in die moderne Kriegsführung der Zukunft ging, macht Battlefield 1 einen großen Sprung in der Zeit zurück in den ersten Weltkrieg. Wir haben uns ins Schlachtfeld gestürzt und zeigen euch in diesem Beitrag was euch in Battlefield 1 erwartet.

Einzelspieler

Anders als in früheren Titeln der Battlefield Reihe in denen ihr die Geschichte durch die Augen eines Hauptcharakters gesehen habt, hat sich EA in Battlefield 1 für einen anthologischen Ansatz entschieden. D.h. ihr spielt eine Reihe von Charakteren mit individuellen Geschichten. So gibt es im Einzelspielermodus neben der Einführung 5 voneinander unabhängige Episoden, den sog. Kriegsgeschichten. In diesen gibt es auch wieder Sammelobjekte. Insgesamt sind es 66 Feldhandbücher, die im Spiel versteckt sind.

Gleich beim Start von Battlefield 1 zeigt die Einführung „Stahlgewitter“ die Brutalität und Grausamkeit des ersten Weltkrieges. In aussichtslosen Situationen sterbt ihr hier im Minutentakt und schlüpft immer wieder in die Rolle anderer Soldaten, denen alle unausweichlich schließlich das gleiche Schicksal ereignet.
Die einzelnen Kampfgeschichten sind sehr abwechslungsreich. In der ersten Kampfgeschichte „Durch Morast und Blut“ müsst ihr mit einem Panzer die feindlichen Linien durchbrechen. In „Einflussreiche Freunde“ müsst ihr euch im Luftkampf beweisen. Die dritte Kriegsgeschichte „Avanti Savoia!“ führt euch als freiwilligen einer italienischen Arditi in die italienischen Alpen.
Danach müsst ihr in „Der Meldegänger“ die Strände von Gallipoli stürmen. In der Story lernt ihr auch historische Persönlichkeiten kennen, so spielt ihr in der letzten Kriegsgeschichte „Nichts steht geschrieben“ als die rechte Hand von Lawrence von Arabien in Form einer arabischen Rebellin namens Zara. Das Osmanische Reich hat in dieser Geschichte einen riesigen mit einem Artilleriegeschütz bewaffneten Panzerzug, die aufständischen Araber reiten dagegen nur mit Gewehren in die Schlacht. Eure Aufgabe ist es das feindliche Lager zu erkunden und die erforderliche Ausrüstung für die Zerstörung des Panzerzuges zu beschaffen. Dabei bleibt es euch überlassen wie ihr vorgeht, ob mit Nahangriff leise aus dem Hinterhalt, mit Pferd oder aus der Ferne.

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Multiplayer

Im Multiplayer Modus können bis zu 64 Spieler am Kampfgeschehen teilnehmen. Es gibt die üblichen vier Klassen Sturmsoldat, Versorgungssoldat, Sanitäter und Späher. Neu sind die beiden Klassen Panzerfahrer und Pilot. Der Wechsel zu dieser Klasse erfolgt automatisch wenn ihr in ein entsprechendes Fahrzeug steigt. Zum Release von Battlefield 1 gibt es neun Multiplayer Maps (Krieg im Ballsaal, Wald der Argonnen, Festung von Faw, Suez, Die Narbe von St. Quentin, Wüste Sinai, Amiens, Monte Grappe, Am Randes des Reiches). Im Dezember soll dann noch die Giant’s Shadow Map kostenlos erscheinen. Die Maps sind sehr unterschiedlich und sorgen für viel Abwechslung. Neu im Multiplayer Modus sind die Operationen. Hierbei handelt es sich um groß angelegte Schlachten, die sich über mehrere Karten erstrecken. Zur Auswahl stehen hier Kaiserschlacht, In die Hölle, Eiserne Linie und Öl der Imperien. Darüber hinaus gibt es noch im schnellen Spiel die Modi Eroberung, Kriegstauben, Rush, Team-Deathmatch und Vorherrschaft. In unserem Test hat das Matchmaking sehr gut funktioniert. Die Serversuche ging schnell und problemlos. Auch die Verbindung im Spiel war einwandfrei.

Fazit

Im Einzelspieler-Modus hat uns die ausführliche Erzählweise der Kriegsgeschichten mit ihren großartigen Videosequenzen begeistert. Hier ist alles stimmig, die geniale Soundkulisse, die beeindruckende Grafik und auch die erstklassige deutsche Synchronisation. Der umfangreiche Multiplayer-Modus bietet ebenfalls sehr viel Abwechslung und sorgt für zahlreiche Stunden Spielspaß. Ein Kritikpunkt ist hier aber das teilweise doch recht unausgeglichene Balancing zwischen den Kriegsparteien. Das kann aber unseren sehr positiven Eindruck von Battlefield 1 nicht trüben. Unsere hohen Erwartungen an Battlefield 1 wurden voll und ganz erfüllt.

Test: FIFA 17

11. Oktober 2016

Mit FIFA 17 ist das Highlight unter den alljährlich erscheinenden Sport-Games erschienen. Alles über die neue Frostbite-Engine, den neuen Einzelspieler-Modus und was euch sonst noch so erwartet erfahrt ihr in diesem Beitrag.

In FIFA 17 setzt EA erstmals die Frostbite Engine in einem FIFA Spiel ein. Bisher benutzte FIFA die Ignite Engine, die speziell für Sportspiele entwickelt wurde. Bei der Frostbite Engine handelt sich um eine technologische Plattform die bisher für actionlastige Titel eingesetzt wurde, wie z.B. Battlefield, Star Wars Battlefront oder Need for Speed. Durch den Wechsel zu Frostbite war es erst möglich, die neuen Features in FIFA 17 einzubauen, wie z.B. „The Journey“. Frostbite ermöglicht hier noch detailreichere Spielwelten z.B. brandneue Spielumgebungen wie Spielertunnel, Mannschaftskabinen, Flugzeuge und Trainerbüros.

The Journey

Da wären wir auch schon bei der zweiten großen Neuerung, nämlich dem Einzelspieler-Modus „The Journey“. In FIFA könnt ihr jetzt erstmals eure eigene Story auf und neben dem Rasen erleben. Durch die Story führen euch großartige cineastische Videosequenzen. Leider wurde jedoch im Story Modus bei der Synchronisation gespart und auf eine deutsche Sprachausgabe verzichtet, hier stehen lediglich deutsche Untertitel zur Verfügung. Ihr schlüpft in die Rolle des Premier League-Nachwuchsstars Alex Hunter, dessen Ziel es ist, sich einen festen Stammplatz in der Premier League zu sichern. Im Training und im Spiel muß sich Alex immer wieder behaupten. Zwischendurch gibt es Dialoge mit Mitspielern, Trainern und Reportern bei denen euch bei Entscheidungen jeweils drei Auswahlmöglichkeiten (hitzköpfig, ausgeglichen, cool) zur Verfügung stehen, die einerseits das Verhältnis zu anderen Charaktere beeinflussen, aber auch Auswirkung auf die eigene Persönlichkeit und das Temperament auf dem Spielfeld haben.

FIFA 17 The Journey (Im Menü)

Neben dem neuen Story-Modus gibt es natürlich auch wieder die normale Karriere. Wobei ihr hier die Wahl zwischen Trainer-Karriere und Spieler-Karriere habt. In der Trainer-Karriere trefft ihr in sämtlichen Management- und Taktikfragen die Entscheidung und seid dafür verantwortlich, die strategischen und wirtschaftlichen Ziele des Vereins zu erreichen. In der Spieler-Karriere beginnt ihr als Ausnahmetalent und müsst euch in der Fußballwelt bis hin zur Vereinslegende nach oben arbeiten.
Im beliebten Ultimate Team Modus gibt es jetzt mit FUT Champions eine neue Wettkampfvariante in der ihr euch jedoch Woche aufs neue für die Weekend League qualifizieren könnt. Neu sind hier auch die Squad Building Challenges in denen ihr euer Können in Sachen Teamaufbau unter Beweis stellen und euch so einzigartige Belohnungen verdienen könnt. Weiterhin könnt ihr auch Turniere, Skill-Spiele und diverse Online-Modi spielen. Natürlich darf in FIFA 17 die Kommentatoren-Legende Frank Buschmann nicht fehlen und so begleitet er uns wieder gemeinsam mit Wolff Fuss als Kommentatoren-Duo durchs Spiel, die ihre Arbeit wirklich gut machen.

FIFA 17 Anstoß (Im Menü)

Fazit:

Dank der neuen Frostbite-Engine setzt FIFA 17 neue Impulse. Neben dem cinematisch anmutenden neuen Einzelspielermodus wirken auch die Spieler und deren Animationen realistischer. Die gelungene Soundkulisse im Stadion sowie die Vielzahl an Details (realistisch wirkende Fans, Kameramännern am Spielfeldrand, Security Personal vor den Zuschauerrängen) sorgen für eine tolle Stadion-Atmosphäre.

Test: NHL 17

4. Oktober 2016

Die neue Sportspiele-Saison hat begonnen und natürlich darf hier auch die neue Eishockey-Simulation NHL 17 von EA nicht fehlen. Im Beitrag erfahrt ihr was euch bei NHL 17 erwartet und wie sich das Spiel in unserem Test geschlagen hat.

Von Beginn an werdet ihr sehr gut ans Spiel herangeführt. So wird nach eurer NHL-Erfahrung gefragt und es werden passende Einstellungen für die Steuerung, Schwierigkeit und das Gameplay vorgeschlagen. Anschließend dürft ihr die Einstellungen gleich in einem Spiel der San Jose Sharks vs. Pittsburgh Penguins testen. Dank der Live-Tipps finden auch Neueinsteiger einen leichten Einstieg ins Spiel. So könnt ihr direkt loslegen und die Steuerung wird euch live im Spielverlauf näher gebracht. Die Live-Tipps lassen sich adaptiv einstellen und passen sich so an eure Leistung an. Das Trainer-Feedback analysiert und bewertet jedes Spiel genau und gibt euch in der Pause und am Ende hilfreiche Tipps um euer Spiel zu optimieren.

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Die Vielzahl der Spielmodi von NHL 17 ist überwältigend und lässt das Herz eines jeden NHL-Fans höher schlagen. Im klassischen „Schnelles Spiel“-Modus wählt ihr einfach eure Mannschaft sowie die gegnerische Mannschaft aus und schon kann es losgehen. Darüber hinaus stehen euch u.a. noch die Modi Online Versus, Shootout-Modus (Online und Offline), Ultimate Team, Online-Teamspiel, Saison-Modus zur Auswahl.

Ein richtiges Highlight ist der neue Franchise Modus. Hier dürft ihr die Rolle des General Managers übernehmen und habt somit die Kontrolle über ein gesamtes Franchise. Als GM müsst ihr nicht nur das Team managen, vielmehr seid ihr auch für das Marketing verantwortlich und müsst euch auch um das Stadion kümmern. Hier habt ihr unzählige Möglichkeiten Einfluss auf die Fan-Zufriedenheit zu nehmen. So seid ihr für den Ausbau und die Wartung der Imbissstände, Teamladen, Parkplätze, Ränge, VIP- Suiten und Toiletten verantwortlich, legt Preise für Eintrittskarten und für den Imbissstand fest. Aber Achtung, der Eigentümer setzt Ziele und überwacht diese und kann euch auch jederzeit wieder feuern.

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Neu ist auch der World Cup of Hockey. Dabei handelt es sich um ein internationales Eishockey Turnier in Toronto. Teilnehmer sind hier Kanada, USA, Finnland, Russland, Schweden, Tschechien, Team Europa und Team Nordamerika. Im neuen Draft Champions-Modus stellt ihr euer Team in 12 Runden aus Sammelkarten zusammen. Damit könnt ihr euch dann Belohnungen erspielen.

Die Grafik ist wirklich gut und die Animationen der einzelnen Spieler wirken sehr realistisch. Die Soundkulisse vermittelt richtiges Stadionfeeling. Vor allem auch die Videosequenzen zu Beginn eines Matches sind sehr gut gelungen, hier gibt es teilweise tolle Aufnahmen der Skyline des Austragungsortes und des Stadions. Die Kommentatoren begrüßen die Zuschauer zu Beginn eines Matches. Alles zusammen verleiht dem ganzen wirklich den Charakter einer großen Live-TV Übertragung. Auch im Stadion wurde auf sehr viele Details großen Wert gelegt. Hier ist eigentlich alles stimmig, angefangen bei den begeisterten Fans bis hin zum Maskottchen der Mannschaft.

Fazit:
Insgesamt ist NHL 17 eine wirklich rundum gut gelungene Eishockey-Simulation die uns überzeugen konnte. Einzig bei der Steuerung fanden wir den Spielerwechsel teilweise etwas träge. Dank der vielen Spielmodi und der hervorragenden Umsetzung kommen NHL-Fans voll auf ihre Kosten. Tolle Videosequenzen runden das ganze ab. Wir sind gespannt wie EA dies im nächsten Jahr nochmal toppen will.

Test: Mirror’s Edge Catalyst

15. Juli 2016

Knapp 8 Jahre ist es her das Mirror’s Edge erschienen ist. Damals überraschte uns das Free Running Game mit seinem neuartigen Spielprinzip. Es brachte aber leider nicht den erhofften Erfolg. Jetzt hat EA mit Mirror’s Edge Catalyst einen Nachfolger veröffentlicht. Es handelt sich dabei aber um kein Sequel sondern eher um ein Reboot. Wir haben das Spiel getestet. Wie es dabei abgeschnitten hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Story
In der Stadt Glass herrscht uneingeschränkt das Kongolmerat, zu dem auch die mächtige Sicherheitsfirma KrugerSec gehört. Diese wird vom skrupellosen Gabriel Kruger geleitet, der fest dazu entschlossen ist, mit allen Mitteln die derzeitige Ordnung aufrechtzuerhalten und sie gegen jegliche Bedrohungen zu schützen. Die einfachen Bürger wurden zu bereitwillige Sklaven gemacht, verlockt zu einem Streben nach Status und Wohlstand. Die sog. Runner arbeiten als Kuriere und Fasadenkletterer. Ihr schlüpft in die Rolle der jungen Faith, eine Runnerin die gerade aus dem Gefängnis entlassen wird. Sofort nimmt ein Mitglied der Runner Kontakt mit ihr auf und somit gerät sie auch gleich wieder in Konflikt mit KrugerSec.

Zu Beginn des Spiel werdet ihr an die teilweise doch recht komplexe Steuerung Schritt für Schritt herangeführt. Neben dem Bewegungssystem müsst ihr euch auch im Kampf gegen KrugerSec Sicherheitsleuten behaupten. Diese könnt ihr teilweise unbemerkt direkt aus dem Flow, also dem stetigen Bewegungsfluss, heraus eliminieren. Vom Gegner fallengelassene Waffen können nicht aufgenommen werden, da diese biometrisch an den Besitzer gebunden sind. Beim direkten Kampf wirkt die KI recht tollpatschig.

Die Story wird durch die jeweiligen Hauptmissionen fortgeführt. Besonders gut haben uns hier die cineastisch anmutenden Zwischensequenzen gefallen. Dank der Open-World Umsetzung könnt ihr die Stadt jederzeit frei erkunden. Neben der Hauptstory gibt es noch Nebenmissionen und weitere Aktivitäten und Aufgaben. So gibt es in der gesamten Stadt Rennen, die von anderen Runnern erstellt wurden. Hierbei geht es darum, den Parkur schnellstmöglich zu bewältigen. Die markierten Routen sind dabei nicht immer der schnellste Weg. Hier gilt es mit geschickten Abkürzungen und perfektem Timing die Bestzeiten zu schlagen. Für die Bestzeiten gibt es Online-Ranglisten mit denen ihr euch vergleichen könnt. Aber auch Entdecker kommen auf ihre Kosten, denn es gibt Werbetafeln die an schwer zugänglichen Orten aufgestellt sind. Wer es schafft diese zu erreichen und zu hacken wird damit belohnt, dass dort sein Emblem erscheint. Außerdem sind in der Stadt auch zahlreiche Sammelobjekte wie Gridleaks, Sprachaufzeichnungen oder elektronische Bauteile (Steuerchips) zu finden. Auf der Übersichtskarte seht ihr die Aufgaben sowie den Status der Sammelobjekte, außerdem könnt ihr dort Wegpunkte festlegen. Die Runner Vision zeigt euch dann durch rote Markierungen den Weg dorthin.

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Mit Upgrade-Punkten könnt ihr neue Fähigkeiten freischalten. Upgrade-Punkte bekommt ihr für Erfahrungspunkte (EP) die es wiederrum für erfolgreich abgeschlossene Aufgaben gibt.

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Grafik & Sound
Die Hauptcharaktere werden grafisch sehr gut und detailliert dargestellt. Teilweise werden im Spiel aber die Texturen nur langsam oder auch garnicht nachgeladen. Dies ist uns besonders bei einigen Nebencharakteren sehr stark aufgefallen und trübt leider den Gesamteindruck etwas. Die Stadt wirkt sehr steril. Insgesamt ist die Grafik zwar okay, aber nicht immer wirklich zeitgemäß. Das Spiel ist komplett in Deutsch (Sprachausgabe und Text). Es gibt auch deutschen Untertitel. Eine von anderen Publishern angewandte Unsitte, auf die deutsche Sprachausgabe zu verzichten, gibt es glücklicherweise bei EA nicht. Ganz im Gegenteil, die Übersetzungen sind hervorragend und wirken authentisch. Auch die Soundtracks gefallen uns sehr gut.

Fazit:
Wer mal von den sonst üblichen Shootern Abwechslung sucht, findet hier eine interessante Alternative. Wenn man mal im Flow ist macht Mirror’s Edge Catalyst richtig Spaß und die gelungenen Zwischensequenzen runden das ganze ab.

Test: EA SPORTS UFC 2

8. April 2016

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International erfreut sich Mixed Material Arts (MMA) immer größerer Beliebtheit. Mit UFC 2 schickt EA nun ein echtes Schwergewicht ins Octagon. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Umfang erheblich erweitert. Mehr als 250 Kämpfer in 10 unterschiedlichen Gewichtsklassen sowie 5 neue Spielmodi erwarten uns. Erstmals könnt ihr auch weibliche Kämpferinnen erschaffen und antreten lassen.

Ein brandneuer Modus sind „Live-Events“. Hierbei habt ihr die Möglichkeit mit echten UFC-Events zu interagieren, indem ihr die Ergebnisse bevorstehender UFC-Kämpfe tippt und euch somit Ultimate Team-Boni verdienen könnt. Zusätzlich habt ihr die Möglichkeit den Kampf selbst zu absolvieren und euer Tippergebnis zu erreichen, dafür erhaltet ihr einen Bonus. Im Ultimate Team Modus könnt ihr euer eigenes Team aus bis zu 5 individuellen Kämpfern erstellen. Mit Kämpfen verdient ihr Team-XP und könnt Belohnungs-Packs mit hochstufigen Technik-Objekten freischalten, die maximalen Kämpferstufen erhöhen und Kämpfer weiter anpassen. Der Clou ist, dass eure Kämpfer jeden Tag Bonus-Coins verdienen. Neben dem festen täglichen Team-Bonus können eure Spieler auch in Einzelspieler-Meisterschaftskämpfen von anderen Spielern ausgewählt werden. Sehr gut hat uns der Knockout-Modus gefallen. Dieser spielt sich sehr schnell und einfach. Ihr könnt zwischen 10 Gewichtsklassen wählen und euch dann für eine Ecke entscheiden. Das Spiel endet durch einen K.O. Sieg. Grappling ist hier nicht zulässig, die Gesundheit regeneriert sich auch nicht. Ideal für ein schnelles Offline-Match zu zweit auf der Couch oder aber auch alleine gegen die KI. Schade, dass dieser Modus nicht online gespielt werden kann. Im Karriere-Modus habt ihr die Möglichkeit euren eigenen Kämpfer zu erstellen, ihn im Training aufzuleveln und euch schließlich nach oben zu kämpfen und den begehrten UFC-Titel zu holen.

Online gibt es neben dem Schnell-Kampf auch Rang-Meisterschaften. Hier tretet ihr mit lizenzierten UFC-Kämpfern gegen andere Online-Spieler an. Los geht es in Division 1. Für gewonnene Kämpfe gibt es Divisionspunkte mit der ihr in höhere Divisionen aufsteigen könnt. Aber Vorsicht, bei verlorenen Kämpfen steigt ihr auch wieder ab.

Grafik
Die Grafik von UFC 2 ist schon wirklich beeindruckend. Die Charaktere sind sehr detailliert dargestellt. Auch die Anmiationen wirken sehr realistisch. Der Einzug der Kämpfer in die Arena unter tosendem Applaus und Einlaufmusik ist ein gewaltiges Spektakel. Im Kampf sieht man die einzelnen Schweißtropfen der Spieler, Blutspritzer und authentische Verletzungen. Der Boden des Octagons ist blutverschmiert. Hier hat EA wirklich hervorragende Detailarbeit geleistet.

Fazit:
Für UFC Fans ist das Spiel ein absolutes Must-Have. Wer Gefallen am ersten Teil von UFC gefunden hat, wird den zweiten Teil lieben. Die tolle Grafik, die neuen Spielmodi und auch die Vielzahl an Charaktere und Einstell- bzw. Anpassungsmöglichkeiten sind beeindruckend. Für Einsteiger ist die komplexe Steuerung jedoch eine große Herausforderung.

Test: Plants vs. Zombies Garden Warfare 2

25. März 2016

Nachdem der erste Teil von Plants vs. Zombies Garden Warfare ein Überraschungshit war, geht jetzt der Kampf der Pflanzen gegen die Zombies in die zweite Runde. Was uns bei Plants vs. Zombies Garden Warfare 2 erwartet und ob uns das Spiel überzeugen kann, erfahrt ihr hier.

Der Hinterhof

Als erste große Neuerung sticht der Hinterhof ins Auge. Hierbei handelt es sich um einen Hub der als zentrales Element des Spiels fungiert und das Menü weitgehend ersetzt. Der Hub unterteilt sich in eine Base für die Pflanzen und eine weitere Base für die Zombies, dazwischen liegt ein neutrales Gebiet.

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In der Base kannst du Aufträge annehmen, Charakter wechseln, Statistiken und Sticker anschauen. Im Stickerladen kannst du dir mit Münzen Sticker-Packs kaufen und somit neue Spielcharakter, Anpassungen und Einmalhilfen freischalten. Außerdem kannst du bis zu drei Freunde in deinen Hinterhof einladen. Dort könnt ihr gemeinsam gegen Angriffswellen kämpfen oder auch gegeneinander antreten. Es gibt sehr viel zu entdecken und freizuschalten, wie z.B. zahlreiche Truhen und den verrückten Schießstand in der Kanalisation. Die hierfür benötigten Sterne bekommt ihr für das erfolgreiche Abschließen von Aufträgen.

Anders als im ersten Teil verfügt der zweite Teil nun auch endlich über einen Einzelspieler Modus. So gibt es zahlreiche Aufgaben zu erledigen die teils wirklich sehr amüsant und witzig gemacht sind. Der Hinterhof dient aber auch als Lobby, so könnt ihr direkt mit euren Freunden über das Multiplayer Portal in Multiplayer-Spiele einsteigen.

Multiplayer – Action & Chaos

Das Matchmaking funktioniert im Multiplayer Modus schnell und zuverlässig. Hier können sich andere Games ein Beispiel daran nehmen. Es stehen 6 verschiedene Spielmodi zur Verfügung. Der Modus Türmatte eignet sich für Einsteiger, da hier keine Anpassungen, Charakter Varianten und Waffen Upgrades erlaubt sind und sich die Gesundheit erhöht, je öfter man abgeschossen wurde. Teamsieg ist das klassische Team-Deatchmatch, hier treten die Teams Pflanzen und Zombies gegeneinander an. Das Team welches zuerst 50 Abschüsse erzielt hat gewinnt. Die Revier-Übernahme ist eine Mischung aus Krautangriff und Gärten und Friedhöfe, es geht hier um die Kontrolle einer weitläufigen Karte. Bei Gartenzwergbombe kämpfen Pflanzen und Zombies um die Kontrolle der Gartenzwergbombe, um damit den Garten oder Friedhof des gegnerischen Teams zu zerstören. In Abschuss bestätigt geht es darum, Deppie-Kugeln von eliminieren Feinden einzusammeln. Außerdem gibt es noch Suburbination. In diesem Modus müssen Gebiete erobert und gehalten werden.

Insgesamt gibt es 12 sehr abwechslungsreiche neue Maps, die jedoch abhängig vom Spielmodus verfügbar sind. Im Video werden die unterschiedlichen Maps kurz vorgestellt:

Neue Helden ziehen in den Kampf

Neben den alten bekannten aus dem ersten Teil gibt es für jede Fraktion drei neue Charaktere. Auf der Seite der Pflanzen sind dies Zitron, Rosie und Major Mais. Zitron kann sich in Ballform schnell zum strategischen Ziel bewegen und verfügt über einen Orangenstrahl zum Angriff sowie ein Schalenschild zur Abwehr. Rosie greift mit ihren magischen Disteln an, diese verfolgen die Feinde und explodieren beim Einschlag. Außerdem kann Rosie Zombies mit der Ziegenfizierung in Ziegen verwandeln und mit der Zeitfalle Gegner lähmen. Major Mais kommt mit seinem mächtigen Doppelkolben, explosivem Spelz-Schrot und Butterschwall-Luftschlag daher.

Bei den Zombies sind der Wicht, Super Brainz und Käpt’n Totbart neu. Der kleine Wicht verfügt über zwei Schnellfeuer-Wicht-Blaster und kann den mächtigen Z-Mech zur Hilfe rufen. Super Brainz ist mit seinen heroischen Fäuste sehr mächtig im Nahkampf. Mit seinem heroischen Strahl kann er aber auch entfernte Ziele angreifen. Käpt’n Totbart kann mit seinem Fass eine gewaltige Explosion erzeugen, mit dem Papagei von der Luft aus angreifen und mit der Kanone auch entfernt großen Schaden anrichten.

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Fazit:
Ein wirklich total verrückter Shooter mit hervorragender Grafik. Auch wenn es manchmal sehr unübersichtlich und chaotisch in den Multiplayer Matches zugeht macht es rießigen Spaß. Es können unglaublich viele Anpassungen und Sticker freigeschaltet werden, so dass einem in dem Spiel nie langweilig werden dürfte. Für sehr sehr viele Stunden Spielspaß ist gesorgt.