Need for Speed Payback im Test

23. Dezember 2017

Zwei Jahre nach Need for Speed gibt es jetzt mit Need for Speed Payback ein neuer Ableger der Reihe. Wir haben uns hinters Steuer gesetzt und die Straßen unsicher gemacht. Wie das Spiel in unserem Test abgeschnitten hat erfahrt ihr im Beitrag.

Einzelspieler
Die Story von Need for Speed Payback spielt in der Unterwelt von Fortune Valley. Die auseinandergerissene Crew muss wieder zusammen gefunden werden um sich am Kartell “Das Haus” zu rächen. Dabei wechselt ihr in die Rollen der einzelnen Crew Mitglieder Tyler Morgan “Ty”, Jessica Miller “Jess” und Sean McAlister “Mac”. In einer Vielzahl an Events müsst ihr euch den Respekt der Underground Szene verdienen.

Need for Speed Payback verfügt über eine riesige offene Spielwelt, die ihr frei erkunden könnt. Es gibt dort immer was zu tun. Wenn ihr gerade kein Rennen fahrt, so gibt es spezielle Driftzonen, bei denen ihr euer Können unter Beweis stellen könnt. In den Speed-Traps geht es um die Höchstgeschwindigkeit. Außerdem gibt es noch zahlreiche Sammelobjekte. Neben den 30 Plakatwänden die ihr zerstören müsst um REP und Geld zu erhalten gibt es auch noch 100 Chips zu sammeln. Durch Aktivitäten lassen sich insgesamt 435 sog. Aktivitäten-Sterne verdienen mit denen nach und nach Belohnungen freigeschaltet werden können. Durch das Entdecken von Tankstellen könnt ihr Schnellreise-Punkte freischalten. Bei der Durchfahrt durch eine Tankstelle werden optische Schäden repariert und das Nitro aufgefüllt.

In Liga Rennen müsst ihr gewinnen um Fahrzeuge freizuschalten. Zu den Rennen gibt es auch Nebenwetten, wie z.B. “Bleib mindestens 30 Sekunden lang Erster und gewinne das Rennen”. Dafür wird ein Einsatz fällig. Verliert ihr die Wette, so ist dieser verloren. Gewinnt ihr, so gibt es zusätzliches Geld. Im Verlauf der Story müsst ihr einige sehr actionreiche sog. Blockbuster-Missionen absolvieren um “Das Haus” zu stürzen.

Im Tuning Shop könnt ihr die Leistung des Wagens durch sog. Leistungsstufen-Upgrades verbessern. Dafür benötigt ihr Speed-Karten. Diese gibt es durch den Abschluss von Events, durch drei Teile-Tokens oder direkt im Tuning-Shop zu kaufen. Mit dem Live-Tuning kann das Handling des Wagens angepasst werden, während man durch die offene Spielwelt fährt.

Wracks sind die am stärksten aufrüstbaren Wagen in Fortune Valley. Dafür müssen zuerst alle Teile eingesammelt werden um das Wrack wieder fahrtüchtig zu machen. Die Wracks können dann bis zum Supersportwagen aufgerüstet werden. Um Wracks zu finden gibt es ab und zu Hinweise. Auf der Hinweis Postkarte sind man dann den Standort eines Wrack-Teils.

Multiplayer
Im Multiplayer setzt Need for Speed Payback auf Speedlists. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es hier aber einige Veränderungen. So könnt ihr jetzt mitentscheiden und über das nächste Event einer Speedlist abstimmen. In den Speedlists könnt ihr abhängig von euer Position Belohnungen wie Geld und REP gewinnen. Außerdem habt ihr mit der Teilnahme an einer Speedlist die Chance auf ein neues Leistungsteil, unabhängig davon ob ihr den ersten oder letzten Platz erreicht. So ist sichergestellt, dass auch Anfänger oder unerfahrenere Spieler ihren Wagen verbessern können.

Fazit
Need for Speed Payback überzeugt durch eine tolle Grafik und einer riesigen offenen Spielwelt. Die Steuerung ist gewohnt einfach und arcadelastig. Die Blockbuster-Rennen sind richtige Highlights, die an Fast & Furious erinnern, allerdings sind diese auch nur sehr kurzweilig. EA typisch glänzt das Spiel wieder mit einer perfekten deutschen Sprachausgabe. Hinsichtlich der Aktivitäten wurden einige Elemente aus bekannten Klassikern wie Burnout bzw. Need for Speed Most Wanted übernommen. Need for Speed geht einen großen Schritt in die richtige Richtung, kommt aber an die Klassiker nicht heran.

Need for Speed Payback wurde uns freundlicherweise von EA als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Getestet wurde auf der PlayStation 4 Pro.

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